Elektrotechnik im SHK · Motoren und Antriebe
Asynchronmotor
Wechsel- oder Drehstrommotor, dessen Rotor langsamer als das Magnetdrehfeld läuft.
Auch gesucht als: Drehstrom-Asynchronmotor
Einfach erklärt
Das Magnetfeld des Stators zieht den Rotor mit. Ein kleiner Drehzahlunterschied, der Schlupf, ist nötig, damit Drehmoment entsteht.
Fachbeschreibung
Asynchronmotoren sind robust und werden häufig für Pumpen, Ventilatoren und Verdichter verwendet. Drehzahl hängt von Netzfrequenz, Polzahl und Schlupf ab. Beim Start ist Strom hoch. Drehzahlregelung erfolgt effizient über Frequenzumrichter. Typenschilddaten, Stern-/Dreieckschaltung, Schutz und Kühlung sind zu beachten. Einphasige Ausführungen benötigen meist Betriebskondensatoren.
Praxishinweis
Stromaufnahme aller Phasen, Drehrichtung, Lager, Isolationszustand und tatsächliche Last prüfen.
Beispiel
Ein vierpoliger Motor läuft bei 50 Hz unter Last etwas unter 1500 min⁻¹.
Montagehinweis
Schaltung nach Typenschild und Netzspannung ausführen; Kühlwege freihalten.
Sicherheitshinweis
Rotierende Teile und elektrische Spannung; vor Arbeiten freischalten und Stillstand abwarten.