Abwasser und Entwässerung · Schmutzwasser
Grauwasser
Relativ gering belastetes häusliches Abwasser ohne Toilettenabwasser, das nach Aufbereitung teilweise wiederverwendet werden kann.
Einfach erklärt
Grauwasser stammt typischerweise aus Duschen, Badewannen und Waschtischen. Nach geeigneter Aufbereitung kann es beispielsweise zur Toilettenspülung genutzt werden.
Fachbeschreibung
Für Grauwassernutzung werden geeignete Teilströme getrennt gesammelt, biologisch und/oder physikalisch behandelt, gespeichert und über ein separates Betriebswassernetz verteilt. Küchen- und Waschmaschinenwasser können wegen Belastung je nach System ausgeschlossen sein. Trinkwasser- und Betriebswassernetze müssen strikt getrennt und gekennzeichnet werden. Speicherzeiten, Geruch, Keime und Wartung sind zentrale Themen.
Praxishinweis
Wirtschaftlichkeit aus nutzbarer Menge, Verbrauch, Wartung und Energiebedarf berechnen. Wasserqualität regelmäßig kontrollieren.
Beispiel
Das Duschwasser eines Mehrfamilienhauses wird aufbereitet und versorgt anschließend die WC-Spülungen.
Montagehinweis
Separate gekennzeichnete Leitungen, freien Auslauf bei Nachspeisung und sichere Überläufe vorsehen.
Sicherheitshinweis
Keine direkte Verbindung zum Trinkwassernetz; Aerosol- und Hygienerisiken beachten.