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Wärmeverteilung und Heizflächen · Flächenkühlung

Kühldecke

Deckenfläche, die mit kühlem Wasser Wärme aus dem Raum aufnimmt, überwiegend durch Strahlung und freie Konvektion.

Fachbereich: Wärmeverteilung und Heizflächen Kategorie: Flächenkühlung

Auch gesucht als: Kuehldecke

Einfach erklärt

Eine Kühldecke wird nur wenige Grad unter Raumtemperatur betrieben. Warme Raumoberflächen und Personen geben Wärme an die kühle Decke ab.

Fachbeschreibung

Kühldecken können als eingeputzte Register, Kapillarrohrmatten, Metallsegel oder Trockenbaumodule ausgeführt werden. Sie erreichen meist höhere spezifische Kühlleistungen als Kühlböden, weil erwärmte Luft zur Decke steigt. Begrenzend ist die Taupunkttemperatur; die Oberflächentemperatur muss sicher darüber bleiben. Sensible Kühllast wird abgeführt, Feuchte jedoch nicht entzogen. Bei hohen latenten Lasten ist zusätzliche Luftentfeuchtung erforderlich.

Praxishinweis

Taupunktfühler, Raumfeuchte und Vorlauftemperatur plausibilisieren. Verdeckte oder abgeschattete Flächen mindern die Leistung.

Beispiel

Ein Büro erhält 16 °C Vorlauf bei einem Taupunkt von 13 °C. Die Regelung hält ausreichend Sicherheitsabstand und sperrt bei steigender Feuchte.

Montagehinweis

Registerlage dokumentieren; Deckenaufhängungen und Einbauten koordinieren. Kondensationswächter an repräsentativer Stelle montieren.

Sicherheitshinweis

Unkontrollierte Unterschreitung des Taupunkts kann Wasser- und Schimmelschäden verursachen.

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