Lüftungs- und Klimatechnik · Luftleitungen und Kanäle
Luftaustritt
Der Luftaustritt ist die Stelle, an der Luft einen Raum, ein Gerät, eine Luftleitung oder einen anderen lufttechnischen Bereich verlässt.
Einfach erklärt
Am Luftaustritt strömt Luft aus einem Teil der Anlage heraus. Das kann beispielsweise Zuluft in einen Raum oder Fortluft ins Freie sein.
Fachbeschreibung
Der Begriff Luftaustritt beschreibt eine funktionelle Stelle der Luftführung. Je nach Anwendung kann er durch eine Öffnung, ein Gitter, einen Luftdurchlass, eine Düse oder einen Geräteanschluss gebildet werden. Querschnitt, Austrittsgeschwindigkeit, Strahlrichtung und Druckverlust beeinflussen die weitere Luftströmung. Bei Luftaustritten in Räume sind zusätzlich Behaglichkeit, Geräuschentwicklung und Luftverteilung von Bedeutung; bei Austritten ins Freie können Wetterschutz und ausreichender Abstand zu Ansaugöffnungen relevant sein.
Praxishinweis
Bei Geräusch- oder Zugproblemen sollte neben dem Volumenstrom auch die Austrittsfläche betrachtet werden. Ein kleiner freier Querschnitt führt bei gleichem Volumenstrom zu einer höheren Austrittsgeschwindigkeit.
Beispiel
An einem Deckenauslass tritt aufbereitete Zuluft aus der Luftleitung in einen Büroraum aus.
Montagehinweis
Luftaustritte sind entsprechend ihrer Funktion frei zu halten und fachgerecht anzuschließen. Luftdurchlässe und Düsen müssen für die geplante Strömungsrichtung korrekt montiert und eingestellt werden.
Sicherheitshinweis
Fortluft- oder andere sicherheitsrelevante Austritte dürfen nicht so verändert werden, dass Luft zurück in das Gebäude oder in Ansaugöffnungen gelangen kann.