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Lüftungs- und Klimatechnik · Luftbehandlung

Lufttrocknung

Lufttrocknung bezeichnet die gezielte Verringerung des Wasserdampfgehalts beziehungsweise der Feuchte von Luft.

Fachbereich: Lüftungs- und Klimatechnik Kategorie: Luftbehandlung

Auch gesucht als: Luftentfeuchtung

Einfach erklärt

Bei der Lufttrocknung wird der Luft Feuchtigkeit entzogen. Dadurch sinken je nach Verfahren der Feuchtegehalt und der Taupunkt der behandelten Luft.

Fachbeschreibung

Lufttrocknung ist eine Form der Luftbehandlung. Je nach Anwendung kann Feuchtigkeit beispielsweise durch Kondensation an einer gekühlten Oberfläche oder durch Sorption an einem geeigneten Material aus der Luft entfernt werden. Entscheidend für die Beurteilung sind nicht nur die relative Luftfeuchte, sondern auch Temperatur, absolute Feuchte beziehungsweise Feuchtegehalt und Taupunkt. Lufttrocknung wird unter anderem zur Vermeidung von Kondensation, Korrosion, Eisbildung und feuchtebedingten Prozessproblemen eingesetzt.

Praxishinweis

Eine gewünschte relative Luftfeuchte sollte immer zusammen mit der Temperatur betrachtet werden. Wird Luft lediglich erwärmt, sinkt zwar ihre relative Feuchte, der enthaltene Wasserdampf wird dadurch jedoch nicht automatisch entfernt.

Beispiel

In einem feuchtebelasteten Technikraum kann ein Luftentfeuchter die Luft trocknen und dadurch Kondensation an kalten Rohrleitungen reduzieren.

Montagehinweis

Entfeuchtungsgeräte benötigen eine geeignete Luftführung und ausreichend freien Luftdurchsatz. Bei Kondensationsentfeuchtern muss das anfallende Kondensat sicher abgeführt werden; bei Sorptionssystemen ist zusätzlich die Regenerationsluftführung zu berücksichtigen.

Sicherheitshinweis

Kondensat, hohe Feuchte oder sehr niedrige Taupunkte können besondere Anforderungen an Hygiene, Frostschutz, Materialbeständigkeit und Betrieb stellen. Herstellerangaben und Einsatzgrenzen sind zu beachten.

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