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Lüftungs- und Klimatechnik · Raumklima und Behaglichkeit

Relative Luftfeuchte

Verhältnis des aktuellen Wasserdampfgehalts der Luft zum maximal möglichen Gehalt bei derselben Temperatur.

Fachbereich: Lüftungs- und Klimatechnik Kategorie: Raumklima und Behaglichkeit

Auch gesucht als: RF, r. F.

Technische Fachgrafik zum Lexikonbegriff Relative Luftfeuchte: Psychrometrische Grafik: Erwärmen ohne Feuchtezugabe senkt relative Feuchte.

Relative Luftfeuchte

Psychrometrische Grafik: Erwärmen ohne Feuchtezugabe senkt relative Feuchte.

Einfach erklärt

50 % relative Feuchte bedeutet, dass die Luft bei ihrer aktuellen Temperatur etwa zur Hälfte mit Wasserdampf gesättigt ist.

Fachbeschreibung

Warme Luft kann mehr Wasserdampf aufnehmen als kalte. Wird Luft bei unverändertem Wassergehalt erwärmt, sinkt die relative Feuchte; beim Abkühlen steigt sie bis zum Taupunkt. Die relative Feuchte beeinflusst Behaglichkeit, Materialverhalten, Schimmelrisiko und elektrostatische Effekte. Sensoren müssen temperaturrepräsentativ und frei von Kondensat montiert sein.

Praxishinweis

Feuchte immer zusammen mit Temperatur und gegebenenfalls Taupunkt bewerten.

Beispiel

Außenluft mit 5 °C und hoher relativer Feuchte wird auf 21 °C erwärmt; die relative Feuchte sinkt stark, obwohl kein Wasser entfernt wurde.

Sicherheitshinweis

Bei Kondensation elektrische Sensoren schützen und Ursache beseitigen.

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