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Heizung und Wärmeerzeugung · Betriebsweisen und Betriebszustände

Sommerbetrieb

Betriebsart, in der die Raumheizung abgeschaltet oder stark reduziert ist, während andere Funktionen wie Trinkwassererwärmung weiterlaufen können.

Fachbereich: Heizung und Wärmeerzeugung Kategorie: Betriebsweisen und Betriebszustände

Auch gesucht als: Sommerabschaltung

Schema einer Heizungsanlage im Sommerbetrieb ohne aktive Raumheizung

Sommerbetrieb

Im Sommerbetrieb bleibt die Raumheizung abgeschaltet, während andere Anlagenfunktionen verfügbar bleiben können.

Einfach erklärt

Im Sommerbetrieb heizt die Anlage normalerweise keine Räume. Warmwasserbereitung, Zirkulation, Frostschutz und Pumpenschutz können trotzdem aktiv bleiben.

Fachbeschreibung

Die Umschaltung in den Sommerbetrieb erfolgt manuell, nach Kalender oder automatisch über eine Heizgrenze beziehungsweise gemittelte Außentemperatur. Heizkreispumpen und Mischer werden dann abgeschaltet oder in eine Schutzfunktion versetzt. Die Trinkwassererwärmung kann unabhängig weiterarbeiten. Manche Regler führen periodische Pumpen- oder Ventilbewegungen aus, damit Bauteile nicht festsitzen. Trotz Sommerbetrieb kann es bei niedrigen Außentemperaturen, Feuchteschutz oder Sonderanforderungen zu Heizanforderungen kommen.

Praxishinweis

Bei unerwartet warmen Heizkörpern Heizgrenze, Frostschutz, Warmwasser-Nachladung, Schwerkraftzirkulation und klemmende Ventile prüfen.

Beispiel

Überschreitet die gemittelte Außentemperatur die eingestellte Heizgrenze, sperrt der Regler den Heizkreis. Der Speicher wird weiterhin auf Warmwassertemperatur geladen.

Montagehinweis

Rückschlag- und Absperreinrichtungen so ausführen, dass keine ungewollte Schwerkraftzirkulation entsteht. Pumpenschutzfunktionen nicht ohne Grund deaktivieren.

Sicherheitshinweis

Auch im Sommerbetrieb können Wärmeerzeuger und Leitungen heiß werden. Vor Arbeiten Betriebsart und tatsächliche Temperatur prüfen.

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